Social Media Recruiting

Social Media Kampagnen: Lässt du noch schalten oder schaltest du schon selbst?

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Von Dominik Becker Veröffentlicht am 13.10.2021

Passive Kandidaten über Social Media ansprechen

Wusstest du, dass fast jeder dritte Kandidat nicht mehr von sich aus auf Stellensuche geht, sondern abwartet, bis das passende Unternehmen mit einem Stellenangebot auf ihn zukommt? Laut der Studie Recruiting Trends der Universität Bamberg finden das viele Talente deutlich bequemer.

Aber wie kommen deine Stellenanzeigen am schnellsten und treffsichersten zu den richtigen Kandidaten? Das funktioniert zum Beispiel über das Schalten kostenpflichtiger Stellenanzeigen auf Social Media richtig gut. Mit den passenden Einstellungen lassen sich diese nämlich gezielt an die Talente ausspielen, die du suchst. Die Anzeigen bestehen aus einem Bild, einer Headline und einer kurzen Beschreibung und werden als sponsored Post direkt im Newsfeed deiner Zielgruppe ausgespielt. Der Klick darauf führt Talente auf deine ausführliche Stellenanzeige. Hier können sie sich dann auch direkt bewerben.

Klingt gut, oder? Für Ungeübte hat die Personalsuche auf Facebook, Insta und Co. aber einen Haken: Damit deine Stellenanzeigen auch wirklich bei den richtigen Kandidaten ankommen, hinterlegst du in den sozialen Netzwerken sehr spezifische Angaben zu deiner Zielgruppe. Nicht nur Alter, Region, Vorlieben, Geschlecht, Bildungsabschluss, Beruf und Hobbys spielen hierbei eine Rolle. Das Netzwerk fragt dich in einem sehr langen Prozess auch nach Parametern, mit denen sich eher deine Kollegen aus dem Marketing auskennen. Puh!

Social Media Recruiting outsourcen? Keine so gute Idee.

Du hast selbst schon diverse Male versucht, eine Stellenanzeige auf Social Media zu schalten, an einem bestimmten Punkt aber immer wieder entnervt abgebrochen? Jetzt denkst du darüber nach, deine Social Media Kampagne an eine externe Agentur auszulagern? Wenn du uns fragst, ist das keine so gute Idee! Denn das Ergebnis ist in den meisten Fällen ziemlich ernüchternd. Häufig bleibt der erhoffte Bewerberansturm über Facebook oder Instagram aus oder die eingehenden Bewerbungen passen nicht richtig zu deinem Unternehmen.

Wir erklären dir auch, warum: Keiner kennt deine Zielgruppe so genau wie du. Damit eine Agentur deine Stellenanzeige möglichst zielgruppenspezifisch auf Social Media ausspielen kann, müsste sie exakt gebrieft werden. Das ist aufwändig und widerspricht dem Geschäftsmodell des Dienstleisters. Immerhin tritt dein Service-Partner ja gerade mit dem Versprechen an, Recruitern wie dir das Leben leichter zu machen und dir ohne großes Abstimmungs-Tamtam einen Recruiting-Erfolg zu bescheren.

Also befüllt der zuständige Account Manager die sozialen Netzwerke nach bestem Wissen und Gewissen mit Informationen über deine Zielgruppe. Im Endeffekt werden deine Anzeigen an Talente ausgespielt, die Pi mal Daumen zu deinem Unternehmen passen, aber eben nicht so richtig. Und dafür bezahlst du dann einen schönen Batzen Geld.

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Wie Algorithmen und Künstliche Intelligenz im Social Media Recruiting helfen

Es gibt einen kostengünstigeren und effizienteren Ausweg aus diesem Dilemma: Algorithmen und eine Künstliche Intelligenz (KI) innerhalb einer Recruiting-Software. Mit ihrer Hilfe erstellst du Deine Social Media Kampagne ohne großen Aufwand in Eigenregie. Ganz ohne Marketingkenntnisse oder Vorerfahrungen – stattdessen füttern die Algorithmen und KI für dich die Sozialen Netzwerke mit den Informationen, die für deinen Recruiting-Erfolg wichtig sind. Vollkommen automatisch ohne jeden Handstreich von dir.

Alles, was die KI dafür braucht, steckt nämlich schon im Anzeigentext und den Metadaten der Stellenanzeige, die du über den Sponsored Post über Facebook und Co promoten willst. Aus diesen filtert das Tool vollautomatisch die relevanten Parameter heraus, die von einem Sozialen Netzwerk für das passgenaue Ausspielen deiner Social Media Anzeige benötigt werden. So erreicht deine Job Ad die richtigen Kandidaten.

Es geht aber noch weiter. Die Software generiert nun eine Vorschau deines Sponsored Postings inklusive Jobtitel, einer kurzen Beschreibung und mit dem Link auf deine Stellenanzeige. Was jetzt nur noch fehlt, ist ein aussagekräftiges Bild, das du mit nur einem Klick hinzufügen kannst. Dann noch die Laufzeit der Kampagne und das Budget festlegen. Fertig ist die vollständige Recruiting-Kampagne. Und das in weniger als einer Minute. Genial, oder?

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Erfolge in Echtzeit messen

Eine passgenaue Recruiting-Software hat übrigens noch weitere entscheidende Vorteile gegenüber einer Recruiting-Agentur: Du kannst den Erfolg deiner Kampagne in Echtzeit messen und dir die Zahlen jederzeit ansehen. Natürlich gehört ein solches Monitoring auch zum klassischen Angebotsportfolio eines externen Dienstleisters. Allerdings solltest du bedenken, dass der zuständige Account Manager viele Kunden betreut und die Performance einer Kampagne nur ab und an auswertet.

Und das auch nur von Kampagne zu Kampagne. Willst du eine übergreifende Auswertung, musst entweder du die Daten zusammenführen oder zahlst dafür. Mit einer Recruiting-Software behältst du das Zepter in der Hand und kannst kurz- und langfristig in Echtzeit beobachten, wie sich deine Kampagnen entwickeln.

Bestimme die Kampagnenlaufzeit freier. Viele Agenturen bieten eine Mindestlaufzeit von 30 Tagen an. Performt eine Anzeige dann doch nicht, wie erhofft, hast du keine Chance irgendetwas, nachzubessern. Wenn du über deine Recruitingsoftware hingegen eine Laufzeit von beispielsweise sieben Tagen wählst, hast du danach die Möglichkeit, deine Anzeige noch einmal zu optimieren.

Die Job Ad regelmäßig anpassen

Das bringt viel! Oft führen schon kleine Veränderungen zum Erfolg. Wusstest du, dass Social-Media-Nutzer beim Scrollen durch ihren Newsfeed in nicht einmal 2,6 Sekunden entscheiden, ob sie auf eine Ad klicken oder nicht? Wenn die Klickrate Deiner Kampagne also eher mau ausfällt, könnte es daran liegen, dass sie nicht aus der Masse hervorsticht.

Kleiner Tipp: Versuche es mal mit einem etwas auffälligeren und emotionaleren Bild. So ziehst du die Blicke potenzieller Talente eher auf Deine Anzeige. Verwende für deine Texte auch genau die Sprache, die deine Zielgruppe spricht. So begeisterst du genau die Personen, die du erreichen möchtest. Für den ersten Eindruck gibt es nun mal keine zweite Chance. Fazit: Mit einer Recruiting Software inklusive KI und Algorithmen generierst du im Handumdrehen Social Media Kampagnen, mit denen du bei Kandidaten punktest. Damit ist dein Perfect Match nur ein paar Mausklicks entfernt. Software gut, alles gut!

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Dominik Becker Veröffentlicht am 13.10.2021 in der Kategorie Social Media Recruiting
*Auf unserer Blogseite verwenden wir aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.