Ghosting im Recruiting: Wie fehlende Kommunikation deine Arbeitgebermarke schädigt

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Ghosting, ursprünglich ein Begriff aus dem Dating-Bereich, hat längst Einzug in die Arbeitswelt gehalten. Während früher hauptsächlich Bewerberinnen nach Kontaktaufnahme plötzlich verstummten, berichten heute immer mehr Kandidatinnen von fehlender Kommunikation seitens der Unternehmen. Dieses Verhalten beginnt bei ausbleibenden Eingangsbestätigungen, setzt sich über fehlende Zwischenbescheide fort und endet oft in keiner finalen Zu- oder Absage – selbst nach monatelangem Warten.

Diese Kommunikationslücken können gravierende Auswirkungen auf deine Arbeitgebermarke haben:

1️⃣ Negative Candidate Experience: Bewerber*innen fühlen sich nicht wertgeschätzt und ziehen negative Schlüsse über die Unternehmenskultur.

2️⃣ Schlechte Mundpropaganda: Unzufriedene Kandidatinnen teilen ihre Erfahrungen im Freundes- und Bekanntenkreis oder auf Plattformen wie Kununu, was potenzielle Bewerberinnen abschrecken kann.

3️⃣ Verlust von Top-Talenten: Durch fehlende Kommunikation verlieren Unternehmen möglicherweise hochqualifizierte Fachkräfte an die Konkurrenz.

Um dem entgegenzuwirken und eine positive Candidate Experience zu gewährleisten, können bereits kleine Maßnahmen große Wirkung zeigen:

1️⃣ Eingangsbestätigung versenden: Bestätige den Erhalt der Bewerbung zeitnah, um Wertschätzung zu signalisieren.

2️⃣ Regelmäßige Updates geben: Informiere die Bewerber*innen über den aktuellen Stand des Auswahlverfahrens, auch wenn es keine neuen Entwicklungen gibt.

3️⃣ Zeitnahe Zu- oder Absagen: Treffe Entscheidungen zügig und kommuniziere diese klar, um Planungssicherheit für beide Seiten zu schaffen.

Durch diese einfachen Schritte stärkst du nicht nur deine Arbeitgebermarke, sondern erhöhst auch die Chance, die besten Talente für dein Unternehmen zu gewinnen.